Bundesforschungsministerin Dorothee Bär besucht NeuroLF am LMU Klinikum München
München, Deutschland – 21. September 2026 – Positrigo freute sich sehr, dass NeuroLF bei einem kürzlichen Besuch von Dorothee Bär, der deutschen Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt, am LMU Klinikum München im Mittelpunkt stand.
Anlässlich des Welt-Alzheimer-Tages unterstrich der Besuch die wachsende Bedeutung einer frühzeitigen und präzisen Diagnose, da neue Behandlungsoptionen die Versorgungslandschaft bei Alzheimer verändern. Am Zentrum für kognitive Störungen des LMU Klinikums informierte sich die Ministerin darüber, wie das auf das Gehirn spezialisierte PET-System NeuroLF zur Unterstützung der modernen Bildgebung des Gehirns und der Alzheimer-Forschung eingesetzt wird. Die PET-Bildgebung ermöglicht es, krankheitsbedingte Proteinablagerungen – wie etwa Amyloid – im Gehirn sichtbar zu machen und zu quantifizieren, und liefert so wichtige Informationen für Diagnose- und Behandlungsentscheidungen.
Das LMU Klinikum gehört zu den spezialisierten Zentren in Deutschland, die die kürzlich eingeführten Anti-Amyloid-Therapien für geeignete Patienten mit Alzheimer im Frühstadium anbieten. Der Nachweis einer Alzheimer-Pathologie ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Prüfung, ob eine Behandlung infrage kommt.
Dezidiertes Gehirn-PET – konsequent am Patienten orientiert
Während ihres Besuchs lernte Ministerin Bär das System NeuroLF aus erster Hand kennen und informierte sich über die Vorteile eines PET-Systems, das speziell für die Bildgebung des Gehirns entwickelt wurde.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Ganzkörper-PET/CT-Scannern zeichnet sich NeuroLF durch ein offenes Design mit Sitzposition aus. Dies kann die Untersuchung für Patienten angenehmer gestalten – insbesondere für diejenigen, denen es schwerfällt, ruhig zu liegen, oder die in geschlossenen Scannern Unbehagen verspüren. Dank der kompakten Bauweise und der auf das Gehirn spezialisierten Technologie soll der Zugang zu hochwertiger PET-Bildgebung erleichtert werden.
Über die Alzheimer-Krankheit hinaus kann NeuroLF die Bildgebung und Forschung bei einer Reihe weiterer neurologischer und neurodegenerativer Erkrankungen unterstützen. Die Ministerin hob das Projekt als Beispiel dafür hervor, wie Gesundheitsforschung und technologische Innovation direkt dem Patienten zugutekommen können. Zudem unterstrich sie das anhaltende Engagement Deutschlands in der Erforschung von Alzheimer und neurodegenerativen Erkrankungen im Rahmen nationaler und europäischer Forschungsinitiativen.
Für Positrigo ist dieser Besuch eine weitere wichtige Anerkennung der Rolle, die spezialisierte Gehirn-PET-Systeme spielen können, während sich die Gesundheitssysteme auf eine neue Ära in der Diagnose und Behandlung von Alzheimer vorbereiten.
„Es ist uns eine Ehre, dass NeuroLF anlässlich des Besuchs von Ministerin Bär am LMU Klinikum präsentiert wird“, sagte Dr. Jannis Fischer, CEO und Mitgründer von Positrigo. „Durch die Einführung krankheitsmodifizierender Therapien gewinnen eine rechtzeitige und leicht zugängliche diagnostische Bildgebung zunehmend an Bedeutung. Unsere Mission ist es, Patienten und medizinischen Einrichtungen einen besseren Zugang zu moderner Gehirn-PET-Bildgebung zu ermöglichen.“
NeuroLF ist das erste dezidierte Gehirn-PET System seiner Art, das sowohl die FDA-Zulassung in den USA als auch die CE-Kennzeichnung in Europa erhalten hat. Die Installation am LMU Klinikum unterstützt sowohl die klinische Versorgung als auch die Forschung zur Alzheimer-Krankheit und anderen neurologischen Erkrankungen.
